1905
am 22. Juni in Flöha (Sachsen) geboren

1916
Umzug nach Dresden

1919-1929
Lehre und Arbeit als Elektriker

1930-33
Studium an der Kunstakademie Dresden bei den Professoren Richard Müller, Hermann Dittrich, Ferdinand Dorsch und Max Feldbauer

1935
Einzug in das Dachbodenatelier im Wallgäßchen Nr. 1b/ 4.Stock, welches ihm der Architekt Jährig ausgebaut hatte.

1935/1936
Studienreisen nach Italien

1937
Studienreise nach Frankreich

1940-45
Kriegsdienst. Verlust des rechten Unterschenkels. Heimkehr nach Dresden

1951
Heirat mit Lisbeth Reichert, verw. Thomas, Geburt der Tochter Margarete

1953
erste Aquatintaradierungen

1954
erste Dachbodenausstellung

1955
zweite Dachbodenausstellung

1961
illegale Urlaubsreise mit der Familie nach Holland und Belgien. Durch den Mauerbau an der Rückkehr gehindert neuer Wohnsitz in Niederwinkling (Niederbayern)

nach 1961
es entstehen überwiegend Aquatintaradierungen. Trotz bescheidener materieller Verhältnisse wurden zahlreiche Reisen unternommen und die Eindrücke in Zyklen verarbeitet.

70er und 80er Jahre
verstärkte Hinwendung zur Illustration. Es entstehen umfangreiche Zyklen zu Werken von Kafka, Dürenmatt und Cervantes.

1988
letzter Besuch in Dresden anläßlich der Herausgabe des Mappenwerks „Fastnachtsspuk im Wallgäßchen“ 

1989
14. Oktober,
Freitod in Niederwinkling

1990
12. Februar 1990,
Beisetzung der Urne auf dem Inneren Neustädter Friedhof in Dresden

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Körnig in seinem Atelier vor dem Gemälde
"Alter Sizilianer"; um 1935,
Aufnahme: Privat


Die Familie im Atelier vor der "Pomona"
Lisbeth Körnig mit Magarethe, Hans Körnig,
dahinter die Töchter Ursula und Gisela, 1955
Aufnahme: Claus Lieberwirth


Hans Körnig an der Druckerpresse in seinem
Arbeitsraum in Niederwinkling; 80er Jahre,
Aufnahme: Privat


Grabstätte, Innerer Neustädter Friedhof
in Dresden,
Aufnahme: Máté Baksa-Soós