"Körnigs Malerei aber fuhr wie eine wuchtige Legende in die Dresdner Malkultur, sie hatte etwas erfrischend barbarisches, wie auf andere Weise schon einmal die Expressionisten der Dresdner „Brücke“, zur Zeit von Körnigs Geburt, die einen Schock auslösten."
Dieter Hoffmann
(Zu Körnigs malerischem Werk. In: Hans Körnig. Malerei. Graphik. 1992)
"Das ganze Werk ist nicht konstruiert und erdacht, sondern es ist gewachsen, gewachsen aus der Atmosphäre dieser Stadt und den persönlichen Erlebnissen des Malers. Diese Wahrhaftigkeit lässt es so überzeugend erscheinen und über die örtliche Bedeutung herausragen."
Fritz Löffler
(Auf dem Dachboden des Wallgässchens 1. In: Die Union. 30.10.54)
"Nicht selten aber ist Körnigs Darstellungen ein Zug ins Unheimliche, ja ins Groteske und Makabre beigesellt, unterstrichen durch das ernste Schwarz und grelle Aufhellungen. Die Welt ist auf Körnigs Bildern oft nicht geheuer, sie erscheint seltsam verfremdet, doppelbödig, voll Skepsis zu betrachten.
Körnig ist ein Mann, der sich über viele Phänomene begeistern kann aber auch jemand, der sie kritisch, sarkastisch, voll Bissigkeit, ironisch, satirisch und auch humorvoll zu betrachten weiß."
Werner Timm
(Rede)